(Nürnberg) Der DeutÂsche BunÂdesÂtag hat am 14.05.2009 den von BunÂdesÂjusÂtizÂmiÂnisÂteÂrin Zypries vorgeschlagenen Änderungen des ZuÂgeÂwinnÂausÂgleichs- und VorÂmundÂschaftsÂrechts in 3. LeÂsung zuÂgeÂstimmt. Die NeuÂreÂgeÂlunÂgen im ZuÂgeÂwinnÂausÂgleichsÂrecht sorÂgen für mehr GeÂrechÂtigÂkeit bei der VerÂmöÂgensausÂeinÂanÂderÂsetÂzung bei der ScheiÂdung. Im VormundschaftsÂrecht wird vor allem das BeÂsorÂgen von GeldÂgeÂschäfÂten für MünÂdel oder BetreuÂte entÂbüÂroÂkraÂtiÂsiert.
Darauf verweist der Nürnberger Fachanwalt für Familienrecht Martin Weispfenning, Geschäftsführer der Deutschen Anwalts-, Notar- und Steuerberatervereinigung für Erb- und Familienrecht e. V. (DANSEF) in Nürnberg unter Hinweis auf die entsprechende Mitteilung des Bundesministeriums der Justiz vom gleichen Tage.
Seit 50 JahÂren gibt es den ZuÂgeÂwinnÂausÂgleich, ohne dass er an AkÂtuaÂliÂtät verÂloÂren hätte. Heute wird jede dritÂte Ehe früÂher oder späÂter geÂschieÂden. Bei einer ScheiÂdung wird das VerÂmöÂgen der EheÂgatÂten ausÂeinÂanÂderÂgeÂsetzt. Im geÂsetzÂliÂchen GüÂterÂstand (ZuÂgeÂwinnÂgeÂmeinÂschaft), in dem die MehrÂzahl der EheÂpaaÂre leben, gibt es dafür den ZuÂgeÂwinnÂausÂgleich. Der GrundÂgeÂdanÂke des Zugewinnausgleichs liegt darin, den wähÂrend der Ehe erÂzielÂten VerÂmöÂgensÂzuÂwachs zu gleiÂchen TeiÂlen auf beide EheÂgatÂten zu verÂteiÂlen. An dieÂsem GrundÂgeÂdanÂken änÂdert sich nichts. Das heute verÂabÂschieÂdeÂte GeÂsetz korÂriÂgiert mehÂreÂre SchwachÂstelÂlen, die von BeÂtrofÂfeÂnen und von Rechtspratikern aufÂgeÂdeckt worÂden sind.
Die verÂabÂschieÂdeÂten ÄnÂdeÂrunÂgen beim ZuÂgeÂwinnÂausÂgleich sollen nach den Worten von Bundesjustizministerien Zypries für mehr GeÂrechÂtigÂkeit sorgen. KünfÂtig wird der wirtÂschaftÂliÂche ErÂfolg aus der EheÂzeit tatÂsächÂlich zur HälfÂte auf die EheÂgatÂten verÂteilt. NaÂtürÂlich bleibt die BeÂrechÂnung stark scheÂmaÂtiÂsiert, damit das VerÂfahÂren einÂfach, klar und gut handÂhabÂbar ist. In ZuÂkunft wird jeÂdoch beÂrückÂsichÂtigt, wenn ein EheÂpartÂner mit SchulÂden in die Ehe geÂganÂgen ist und diese SchulÂden wähÂrend der EheÂzeit geÂtilgt wurÂden. AuÂßerÂdem könÂnen unÂredÂliÂche VerÂmöÂgensÂverÂschieÂbunÂgen zu Lasten des ausÂgleichsÂbeÂrechÂtigÂten EheÂgatÂten künfÂtig besÂser verÂhinÂdert werÂden.
Zu den ReÂgeÂlunÂgen im EinÂzelÂnen:
I. ReÂform des GüÂterÂrechts
1. BeÂrückÂsichÂtiÂgung von SchulÂden bei der EheÂschlieÂßung
Nach bisÂheÂriÂger RechtsÂlaÂge bleiÂben SchulÂden, die bei der EheÂschlieÂßung vorÂhanÂden sind und zu einem "neÂgaÂtiÂven AnÂfangsÂverÂmöÂgen" fühÂren, bei der ErÂmittÂlung des ZuÂgeÂwinns unÂbeÂrückÂsichÂtigt. Der EheÂgatÂte, der im Laufe der Ehe mit seiÂnem zuÂerÂworÂbeÂnen VerÂmöÂgen nur seine anÂfängÂlich vorÂhanÂdeÂnen SchulÂden tilgt, muss dieÂsen VerÂmöÂgensÂzuÂwachs bisÂher nicht ausÂgleiÂchen. Viele MenÂschen finÂden das unÂgeÂrecht. Noch stärÂker beÂtrofÂfen ist der EheÂgatÂte, der die VerÂbindÂlichÂkeiÂten des anÂdeÂren EheÂgatÂten tilgt und zuÂsätzÂlich eiÂgeÂnes VerÂmöÂgen erÂwirbt. Hier bleibt nicht nur die SchuldenÂtilÂgung und der damit verÂbunÂdeÂne VerÂmöÂgensÂzuÂwachs beim PartÂner unÂbeÂrückÂsichÂtigt; der EheÂgatÂte muss auch das eiÂgeÂne VerÂmöÂgen bei BeÂenÂdiÂgung des GüÂterÂstanÂdes teiÂlen. Das wird durch das verÂabÂschieÂdeÂte GeÂsetz geÂänÂdert. NeÂgaÂtiÂves AnÂfangsÂverÂmöÂgen wird in ZuÂkunft berücksichÂtigt und der GrundÂgeÂdanÂke des ZuÂgeÂwinnÂausÂgleichs konÂseÂquent durchÂgeÂführt.
BeiÂspiel: ThoÂmas und ReÂgiÂna K. lasÂsen sich nach 20ÂjähÂriÂger Ehe scheiÂden. ThoÂmas K. hatte bei EheÂschlieÂßung geÂraÂde ein UnÂterÂnehÂmen geÂgrünÂdet und 30.000 € SchulÂden. Im VerÂlauf der Ehe erÂzielÂte er einen VermögensÂzuÂwachs von 50.000 €. Das EndÂverÂmöÂgen von ThoÂmas K. beÂträgt also 20.000 €. Seine Frau Regina K. hatte bei EheÂschlieÂßung keine SchulÂden und hat ein EndÂverÂmöÂgen von 50.000 € erÂzielt. Sie war wähÂrend der EheÂzeit beÂrufsÂtäÂtig und kümÂmerÂte sich auch um die Kinder, damit sich ihr Mann seiÂnem GeÂschäft widÂmen konnÂte. Nur so war ThoÂmas K. imÂstanÂde, seine SchulÂden zu beÂzahÂlen und einen GeÂwinn zu erÂzieÂlen. BisÂlang mussÂte ReÂgiÂna K. ihrem Mann einen AusÂgleichsÂanÂspruch in Höhe von 15.000 € zahÂlen, weil seine SchulÂden bei EheÂschlieÂßung unÂbeÂrückÂsichÂtigt blieÂben. Nach neuer RechtsÂlaÂge, die eine BeÂrückÂsichÂtiÂgung des neÂgaÂtiÂven AnfangsverÂmöÂgens vorÂsieht, haben ReÂgiÂna und ThoÂmas K. jeÂweils einen ZuÂgeÂwinn von 50.000 € erÂzielt. DesÂhalb muss ReÂgiÂna K. keiÂnen ZuÂgeÂwinnÂausÂgleich an ihren Mann zahÂlen.
2. Schutz vor VerÂmöÂgensÂmaÂniÂpuÂlaÂtioÂnen
Für die BeÂrechÂnung des ZuÂgeÂwinns kommt es auf den ZeitÂpunkt der ZuÂstelÂlung des Scheidungsantrags an. Die endÂgülÂtiÂge Höhe der AusÂgleichsÂforÂdeÂrung wird aber bisÂlang durch den Wert beÂgrenzt, den das VerÂmöÂgen zu einem reÂgelÂmäÂßig deutÂlich späÂteÂren ZeitÂpunkt hat, nämÂlich dem der rechtsÂkräfÂtiÂgen ScheiÂdung durch das GeÂricht. In der ZwiÂschenÂzeit beÂsteht die GeÂfahr, dass der ausÂgleichsÂpflichÂtiÂge EheÂgatÂte sein VerÂmöÂgen zu LasÂten des ausÂgleichsÂbeÂrechÂtigÂten EheÂgatÂten beiÂseiÂte schafft. Diese GeÂfahr ist künfÂtig geÂbannt.
BeiÂspiel: Als Karl M. die ScheiÂdung einÂreicht, hat er einen ZuÂgeÂwinn von 20.000 € erÂzielt. FranÂzisÂka M. hat kein eiÂgeÂnes VerÂmöÂgen. Nach EinÂreiÂchung der ScheiÂdung gibt Karl M. 8.000 € für eine UrlaubsÂreiÂse mit seiÂner neuen FreunÂdin aus und beÂhaupÂtet zudem, die restÂliÂchen 12.000 € an der Börse verÂloÂren zu haben. Bei BeÂenÂdiÂgung des GüÂterÂstanÂdes durch das rechtsÂkräfÂtiÂge ScheiÂdungsÂurÂteil ist Karl M. kein VerÂmöÂgen nachÂzuÂweiÂsen. FranÂzisÂka M. steÂhen zwar rechÂneÂrisch 10.000 € zu. Da das VerÂmöÂgen des Karl M. nach dem ScheiÂdungsÂanÂtrag aber "verÂschwunÂden" ist, hat sie plötzÂlich keiÂnen AnÂspruch mehr.
Vor solÂchen MaÂniÂpuÂlaÂtioÂnen ist der ausÂgleichsÂbeÂrechÂtigÂte EheÂgatÂte künfÂtig geÂschützt. Die GüterrechtsÂreÂform reÂgelt, dass der BeÂrechÂnungsÂzeitÂpunkt "RechtsÂhänÂgigÂkeit des Scheidungsantrages" nicht nur für die BeÂrechÂnung des ZuÂgeÂwinns, sonÂdern auch für die Bestimmung der Höhe der AusÂgleichsÂforÂdeÂrung gilt. AnÂsprüÂche wie der von FranÂzisÂka M. im BeispielsÂfall bleiÂben damit beÂsteÂhen.
Eine weiÂteÂre NeueÂrung ist ein AusÂkunftsÂanÂspruch über das VerÂmöÂgen zum ZeitÂpunkt der TrenÂnung: Jeder EheÂgatÂte kann künfÂtig AusÂkunft über das VerÂmöÂgen des anÂdeÂren zum TrenÂnungsÂzeitÂpunkt verÂlanÂgen. Diese AusÂkunft dient dem Schutz vor VerÂmöÂgensÂmaÂniÂpuÂlaÂtioÂnen zwiÂschen TrenÂnung und ZuÂstelÂlung des ScheiÂdungsÂanÂtrags. Denn mitÂhilÂfe des AusÂkunftsÂanÂspruchs kann jeder EheÂgatÂte erkenÂnen, ob das VerÂmöÂgen des anÂdeÂren in dieÂsem ZeitÂraum geÂschrumpft ist. Das GeÂsetz geht aber noch weiÂter: Eine aus den AusÂkünfÂten erÂsichtÂliÂche VerÂmöÂgensÂminÂdeÂrung ist ausgleichspflichtiger ZuÂgeÂwinn, soÂfern der EheÂgatÂte nicht entÂgeÂgenÂhalÂten kann, dass keine ilÂloyaÂle VerÂmöÂgensÂminÂdeÂrung vorÂliegt, sonÂdern ein unÂverÂschulÂdeÂter VerÂmöÂgensÂverÂlust.
3. VerÂbesÂseÂrung des vorÂläuÂfiÂgen RechtsÂschutÂzes
Der Schutz des ausÂgleichsÂbeÂrechÂtigÂten EheÂgatÂten wird aber nicht nur durch den neuen AuskunftsanÂspruch geÂstärkt, sonÂdern auch durch eine MoÂderÂniÂsieÂrung des vorÂläuÂfiÂgen Rechtsschutzes. Das beÂlegt das folÂgenÂde BeiÂspiel:
BeiÂspiel: SaÂbiÂne K. ist als erÂfolgÂreiÂche UnÂterÂnehÂmeÂrin unter anÂdeÂrem AlÂleinÂeiÂgenÂtüÂmeÂrin einer verÂmieÂteÂten EiÂgenÂtumsÂwohÂnung. Diese EiÂgenÂtumsÂwohÂnung stellt als KaÂpiÂtalÂanÂlaÂge einen nicht unÂerÂhebÂliÂchen Teil ihres VermöÂgens dar. Sie will sich von Rolf K., einem erÂfolgÂloÂsen VerÂtreÂter, scheiÂden lasÂsen und künÂdigt ihm unter ZeuÂgen an: Du beÂkommst von mir nichts. UnÂmitÂtelÂbar nach der TrenÂnung inÂseÂriert sie die WohÂnung zum Verkauf, obÂwohl dies wirtÂschaftÂlich nicht sinnÂvoll ist. Rolf K. beÂfürchÂtet nun, dass der VerÂkauf nur dazu dieÂnen soll, den Erlös beiÂseiÂte zu schafÂfen, um ihm keiÂnen ZuÂgeÂwinnÂausÂgleich zahÂlen zu müsÂsen.
SolÂchen FälÂlen wird künfÂtig ein RieÂgel vorÂgeÂschoÂben. Der EheÂpartÂner, dem hier der SchaÂden droht, kann den ZuÂgeÂwinn leichÂter vorÂzeiÂtig gelÂtend maÂchen. DieÂses Recht kann er in einem vorÂläuÂfiÂgen RechtsÂschutzÂverÂfahÂren vor GeÂricht siÂchern. Damit wird verÂhinÂdert, dass der anÂdeÂre EheÂpartÂner sein VerÂmöÂgen ganz oder in TeiÂlen beiÂseiÂte schafft.
II. EinÂfaÂcheÂre BeÂsorÂgung von GeldÂgeÂschäfÂten beÂtreuÂter MenÂschen
Ein VorÂmund oder BeÂtreuÂer, der für sein MünÂdel oder seiÂnen BeÂtreuÂten einen nur kleiÂnen Geldbetrag vom GiÂroÂkonÂto abÂheÂben oder überÂweiÂsen will, braucht derÂzeit die GeÂnehÂmiÂgung des VorÂmundÂschaftsÂgeÂrichts, soÂbald das GutÂhaÂben auf dem Konto 3000 € überÂschreiÂtet. Dies führt zu einem enorÂmen büÂroÂkraÂtiÂschen AufÂwand. Wegen dieÂser ReÂgeÂlung wird BeÂtreuÂern sogar die Teilnahme am auÂtoÂmaÂtiÂsierÂten ZahÂlungsÂverÂkehr (GeldÂauÂtoÂmat, onÂline banÂking etc.) von eiÂniÂgen KreditÂinÂstiÂtuÂten verÂwehrt. Die BanÂken geben an, im auÂtoÂmaÂtiÂsierÂten KonÂtoÂverÂkehr nicht ausÂreiÂchend konÂtrolÂlieÂren zu könÂnen, ob das KonÂtoÂgutÂhaÂben die GrenÂze von 3.000 ¤ überÂschreiÂtet. Durch das verÂabÂschieÂdeÂte GeÂsetz fällt die vorÂmundÂschaftsÂrechtÂliÂche GeÂnehÂmiÂgungsÂpflicht bei einem GiÂroÂkonÂto weg. Dies kommt auch den BeÂtreuÂten zu Gute.
BeiÂspiel: Der 70ÂjähÂriÂgen, an einem HirnÂtuÂmor erÂkrankÂte Erika R. wurde ein BeÂrufsÂbeÂtreuÂer beÂstellt. Aus ihrer AlÂtersÂverÂsorÂgung erÂhält sie moÂnatÂlich 2.000 €. Da sie für ärztÂliÂche BeÂhandÂlunÂgen nicht selÂten VorÂschüsÂse ihrer KranÂkenÂkasÂse erÂhält, liegt ihr KonÂtoÂgutÂhaÂben häuÂfig über 3.000 €.
Bei dieÂsem GutÂhaÂbenÂstand beÂnöÂtigt ihr BeÂtreuÂer bisÂher für jede allÂtägÂliÂche ÜberÂweiÂsung / Auszahlung von ihrem Konto eine GeÂnehÂmiÂgung des VorÂmundÂschaftsÂgeÂrichts. DieÂser unÂnöÂtiÂge VerwalÂtungsÂaufÂwand entÂfällt in ZuÂkunft, da der BeÂtreuÂer von Erika R. nunÂmehr ohne geÂrichtÂliÂche GenehÂmiÂgung verÂfüÂgen kann. In ersÂter Linie werÂden daÂdurch die BeÂtreuÂer entÂlasÂtet, die nicht in einem engen faÂmiÂliäÂren VerÂhältÂnis zum BeÂtreuÂten steÂhen. ElÂtern, EheÂgatÂten, LeÂbensÂpartÂner und AbkömmÂlinÂge sind beÂreits nach beÂsteÂhenÂder RechtsÂlaÂge von der GeÂnehÂmiÂgungsÂpflicht beÂfreit. Vor einem MissÂbrauch ist der BeÂtreuÂte auch weiÂterÂhin durch die AufÂsicht des VorÂmundÂschaftsÂgeÂrichts geÂschützt. Der BeÂtreuÂer muss über EinÂnahÂmen und AusÂgaÂben des BeÂtreuÂten genau abÂrechÂnen und die KonÂtoÂbeÂleÂge einÂreiÂchen. Geld, das nicht für die lauÂfenÂden AusÂgaÂben beÂnöÂtigt wird, muss der BetreuÂer für den BeÂtreuÂten verÂzinsÂlich anÂleÂgen.
III. ReÂgisÂtrieÂrung von BeÂtreuÂungsÂverÂfüÂgunÂgen
Viele MenÂschen haben beÂreits die MögÂlichÂkeit in AnÂspruch geÂnomÂmen, beim ZenÂtraÂlen VorsorgeregisÂter der BunÂdesÂnoÂtarÂkamÂmer VorÂsorÂgeÂvollÂmachÂten reÂgisÂtrieÂren zu lasÂsen, damit diese im BeÂdarfsÂfall zuÂverÂläsÂsig aufÂfindÂbar sind. Diese VorÂsorÂgeÂvollÂmachÂten beÂinhalÂten häuÂfig auch eine BeÂtreuÂungsÂverÂfüÂgung, d.h. die FestÂleÂgung, wer BeÂtreuÂer werÂden soll, falls wegen unÂvorÂherÂgeÂseÂheÂner UmÂstänÂde trotz der VorÂsorÂgeÂvollÂmacht ein BeÂtreuÂer beÂstellt werÂden muss. Die VorÂteiÂle der RegisÂtrieÂrung gelÂten mit dem GeÂsetz auch für reine BeÂtreuÂungsÂverÂfüÂgunÂgen, die nicht mit einer VorsorÂgeÂvollÂmacht verÂbunÂden sind. Auch diese könÂnen in ZuÂkunft gegen GeÂbühr ins ZenÂtraÂle VorsorÂgeÂreÂgisÂter einÂgeÂtraÂgen werÂden.
IV. InÂkraftÂtreÂten
Das heute vom BunÂdesÂtag beÂschlosÂseÂne GeÂsetz soll am 1. SepÂtemÂber 2009 in Kraft treÂten. Es beÂdarf nicht der ZuÂstimÂmung des BunÂdesÂraÂtes.
Weispfenning empfahl, diese Änderungen zu beachten und ggfs. Rechtsrat einzuholen, wobei er u. a. auch auf die auf Familienrecht spezialisierten Anwältinnen und Anwälte in der DANSEF Deutsche Anwalts-, Notar- und Steuerberatervereinigung für Erb- und Familienrecht e. V - www.dansef.de - verwies, in der bundesweit mehr als 700 auf Erbrecht, Erbschaftsteuerrecht und Scheidungsrecht spezialisierte Rechtsanwälte und Steuerberater organisiert sind.
Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Martin Weispfenning
Rechtsanwalt/Fachanwalt für Familienrecht
DANSEF - Geschäftsführer
c/o Dr. Scholz & Weispfenning
Königstorgraben 3
90402 Nürnberg
Tel.: 0911 - 244 370
Fax: 0911 - 244 3799
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