• BGH, Beschluss vom 29.11.2017, Az. XII ZB 414/17
    (Ausgabe 12/2017), AZ XII ZB 414/17, BGH
     
    a) Die Rechtsmittelbegründung muss geeignet sein, die gesamte angefochtene Entscheidung in Frage zu stellen. Bei mehreren Streitgegenständen oder einem teilbaren Streitgegenstand muss sie sich grundsätzlich auf alle Teile der angefochtenen Entscheidung erstrecken, hinsichtlich derer eine Abänderung beantragt ist; andernfalls ist das Rechtsmittel für den nicht begründeten Teil unzulässig (im Anschluss an BGH Urteil vom 23. Juni 2015 II ZR 166/14 NJW 2015, 3040).
    b) Die Bezugnahme auf das erstinstanzliche Vorbringen ist als Rechtsmittelbegründung unzureichend (im Anschluss an BGH Beschluss vom 27. Januar 2015 VI ZB 40/14 NJW-RR 2015, 511 und Senatsbeschluss vom 18. Dezember 1991 XII ZB 128/91 FamRZ 1992, 538).
    Weitere Informationen