• BGH, Beschluss vom 23. September 2015, Az. XII ZB 225/15
    (Ausgabe 10-2005), AZ XII ZB 225/15, BGH
     
    Eine Betreuung ist nur dann gemäß § 1896 Abs. 2 Satz 2 BGB nicht erforder-lich, wenn konkrete Alternativen im Sinne dieser Vorschrift bestehen. Die Mög-lichkeit einer Bevollmächtigung steht der Erforderlichkeit der Betreuung daher nur entgegen, wenn es tatsächlich mindestens eine Person gibt, welcher der Betroffene das für eine Vollmachterteilung erforderliche Vertrauen entgegen bringt und die zur Übernahme der anfallenden Aufgaben als Bevollmächtigter des Betroffenen bereit und in der Lage ist.
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