• OLG Hamm, Beschluss vom 10.02.2017, Az. 15 W 587/15
    (Ausgabe 05/2017), AZ 15 W 587/15, OLG Hamm
     
    Eine durch ein sog. Drei-Zeugen-Testament angeordnete Testamentsvollstreckung kann unwirksam sein, wenn nicht festgestellt werden kann, dass sich der Erblasser bei der Errichtung dieses Nottestaments tatsächlich in akuter Todesgefahr befand oder die drei anwesenden Zeugen von einer akuten Todesgefahr überzeugt waren. Das hat der 15. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm am 10.02.2017 entschieden und damit den erstinstanzlichen Beschluss des Amtsgerichts - Nachlassgericht - Essen abgeändert.
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