Aus einer von den Eltern ver­ein­bar­ten Begren­zung des Kin­des­un­ter­halts, die schon man­gels Betei­li­gung der betrof­fe­nen Kin­der für die­se kei­ne Wir­kung ent­fal­tet, kann auf ein — kon­klu­den­tes — Frei­stel­lungs­ver­spre­chen der die Kin­der betreu­en­den Mut­ter zuguns­ten des Vaters (über die Dif­fe­renz zum gesetz­li­chen Unter­halt) nicht allein des­we­gen geschlos­sen wer­den, weil es der Mut­ter bewusst war, dass der gesetz­li­che Unter­halt durch die Ver­ein­ba­rung nicht aus­ge­schöpft wird.

BGB §§ 329, 1606, 1614
BGH, Urteil vom 4. März 2009 — XII ZR 18/08 — OLG Frank­furt
AG Bad Schwal­bach

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