OLG Braun­schweig, Beschluss vom 12.02.2019, AZ 1 W 19/17
Aus­ga­be 06–2019, her­aus­ge­ge­ben von OLG Braun­schweig

1. Eine Amts­an­nah­me­be­stä­ti­gung – im Sin­ne einer Ein­gangs­be­stä­ti­gung oder Nie­der­schrift über die Amts­an­nah­me­er­klä­rung des Tes­ta­ments­voll­stre­ckers – stellt kein Tes­ta­ments­voll­streckerzeug­nis im Sin­ne des § 2368 BGB dar.
2. Eine Amts­an­nah­me­be­stä­ti­gung ist kos­ten­frei zu ertei­len; sie ist mit der Fest­ge­bühr gemäß Nr. 12410 KV GNot­KG bereits abge­gol­ten.
3. Eine kos­ten­recht­li­che Gleich­be­hand­lung einer Amts­an­nah­me­be­stä­ti­gung und eines Tes­ta­ments­voll­streckerzeug­nis­ses kommt weder in direk­ter noch in ana­lo­ger Anwen­dung der Kos­ten­vor­schrif­ten – ins­be­son­de­re Nr. 12210 KV GNot­KG – in Betracht.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: https://www.dnoti.de/entscheidungen/details/?tx_dnotionlineplusapi_decisions%5bnodeid%5d=da1bb7f0-fc8a-4253-aff6-458c7d7ef693&cHash=4fba971a7294d311ae504082b59808a9