OLG Frank­furt, Beschluss vom 25.10.2018, AZ 20 W 153/18
Aus­ga­be 01/2019, her­aus­ge­ge­ben von OLG Frank­furt

Wir­kung einer Vater­schafts­an­er­ken­nung bei ver­schwie­ge­ner Ehe der Mut­ter
Die sich aus einer gül­ti­gen Ehe erge­ben­de Vater­schaft nach § 1592 Nr. 1 BGB ist gegen­über einem Vater­schafts­an­er­kennt­nis nach § 1592 Nr. 2 BGB vor­ran­gig. Dies gilt auch dann, wenn die 5‑Jah­res-Frist des § 1598 Abs. 2 BGB ver­stri­chen ist. Das Bestehen einer Ehe ent­fal­tet eine Sperr­wir­kung gegen­über der Wirk­sam­keit der Vater­schafts­an­er­ken­nung eines ande­ren Man­nes.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: https://www.dnoti.de/entscheidungen/index.html/00527f41-076e-4425–82d8-4d6f175c4f13/da7698d6-8dd3-48a3-bec2-bcde86d7e011?mode=detail