OLG Karls­ru­he, Beschluss vom 11.10.2018, AZ 20 UF 153/17
Aus­ga­be 01/2019, her­aus­ge­ge­ben von OLG Karls­ru­he

1. Zur Anrech­nung des ehe­zeit­an­tei­li­gen Ruhens­be­trags auf den ehe­zeit­li­chen Anteil des Ruhe­ge­halts des im schuld­recht­li­chen Ver­sor­gungs­aus­gleich aus­gleichs­pflich­ti­gen Emp­fän­gers einer Ver­sor­gung nach beam­ten­recht­li­chen Vor­schrif­ten.
2. Der auf den Aus­gleichs­wert einer schuld­recht­lich aus­zu­glei­chen­den Ver­sor­gung ent­fal­len­de Teil der Auf­wen­dun­gen zu einer pri­va­ten Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung ist gemäß § 20 Abs. 1 Satz 2 VersAus­glG voll­um­fäng­lich, das heißt ins­be­son­de­re auch ohne Begren­zung durch den Ver­gleich mit dem Leis­tungs­spek­trum der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung, abzu­zie­hen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&GerichtAuswahl=Oberlandesgerichte&Art=en&Datum=2018–10&nr=25992&pos=8&anz=11