(Stutt­gart)  Das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf hat soeben ent­schie­den, dass  Erb­schaft­steu­er auch auf eine selbst­fi­nan­zier­te Ver­si­che­rungs­leis­tung anfällt.

Dar­auf ver­weist der Kie­ler Steu­er­be­ra­ter Jörg Pas­sau, Vize­prä­si­dent der Deut­schen Anwalts-, Notar- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für Erb- und Fami­li­en­recht e. V. (DANSEF) mit Sitz in Stutt­gart unter Hin­weis auf die Mit­tei­lung des Finanz­ge­richts /FG)  Düs­sel­dorf vom 5. Sep­tem­ber 2011 zu sei­nem Urteil: 4 K 2354/08 Erb.

Der Klä­ger schloss im Jahr 2003 bei einer Lebens­ver­si­che­rung a. G. eine Ren­ten­ver­si­che­rung zu Guns­ten sei­ner Ehe­frau ab. Er über­wies den ver­ein­bar­ten Ein­mal-bei­trag von 150.000 € von einem ihm allein gehö­ren­den Kon­to. Nach dem Tode sei­ner Ehe­frau im Jahr 2007 erhielt der Klä­ger die Ver­si­che­rungs­sum­me von 126.148 € (ein­ge­zahl­ter Ein­mal­bei­trag abzüg­lich gezahl­ter Ren­ten). Das Finanz­amt berück­sich­tig­te die­se Zah­lung bei der von ihm fest­ge­setz­ten Erb­schaft­steu­er.

Der 4. Senat des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf hat die Kla­ge abge­wie­sen, betont Pas­sau.

Es fal­le — so der 4. Senat — Erb­schaft­steu­er auch auf die Ver­si­che­rungs­sum­me an, selbst wenn die Ein­mal­zah­lung vom Klä­ger selbst erbracht wor­den sei. Die Ein­mal­zah­lung sei vom Klä­ger unent­gelt­lich zuge­wandt wor­den.

Pas­sau emp­fahl, dies zu beach­ten und ggfs. recht­li­chen und/oder steu­er­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dabei u. a. auf die DANSEF Deut­sche Anwalts-, Notar- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung  für Erb- und Fami­li­en­recht e. V —  www.dansef.de — ver­wies.

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Jörg Pas­sau
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