BGH, Beschluss vom 02.10.2019, AZ XII ZB 164/19

Aus­ga­be: 11–2019Fami­li­en­recht

a)Ein von einem Betreu­er abge­ge­be­nes Schen­kungs­ver­spre­chen, durch das eine unter Betreu­ung ste­hen­de Per­son ihren gesam­ten zum Todes­tag bestehen­den Nach­lass einer Stif­tung ver­spricht, unter­liegt dem Schen­kungs­ver­bot der §§1908i Abs.2 Satz1, 1804 BGB (im Anschluss an Senats­be­schluss vom 25.Januar 2012 ‑XIIZB479/11- Fam­RZ 2012, 967).
b)Zur Abgren­zung der Schen­kung unter Leben­den, deren Erfül­lung bis zum Tode des Schen­kers auf­ge­scho­ben ist, von der Schen­kung von Todes wegen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&Seite=1&nr=101453&pos=33&anz=491