BGH, Beschluss vom 03.07.2019, AZ XII ZB 116/19
Aus­ga­be 07–2019, her­aus­ge­ge­ben von BGH

a) Bele­ge, die ein Aus­kunfts­pflich­ti­ger vor­le­gen soll, müs­sen in dem Titel bezeich­net und daher jeden­falls in den Ent­schei­dungs­grün­den kon­kre­ti­siert wer­den (im Anschluss an Senats­be­schluss vom 11. Mai 2016 — XII ZB 12/16 — Fam­RZ 2016, 1448). Hier­zu ist es jeden­falls erfor­der­lich, dass aus dem Titel der Zeit­raum, auf den sich die vor­zu­le­gen­den Bele­ge bezie­hen müs­sen, her­vor­geht.
b) Hat die Aus­kunfts­ver­pflich­tung, gegen die sich der Rechts­mit­tel­füh­rer zur Wehr setzt, kei­nen voll­streck­ba­ren Inhalt, erhöht sich die Beschwer um die mit der Abwehr einer inso­weit unge­recht­fer­tig­ten Zwangs­voll­stre­ckung ver­bun­de­nen Kos­ten (im Anschluss an Senats­be­schluss vom 2. Sep­tem­ber 2015 — XII ZB 132/15 — Fam­RZ 2015, 2142).

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&Seite=1&nr=97643&pos=43&anz=450