BGH, Beschluss vom 06.02.2019, AZ XII ZB 405/18
Aus­ga­be 02/2019, her­aus­ge­ge­ben von BGH

a) Zur Rück­sicht­nah­me auf einen nega­ti­ven Betreu­er­wunsch des Betrof­fe­nen in Bezug auf einen Ange­hö­ri­gen, des­sen Vor­sor­ge­voll­macht zuvor durch einen Betreu­er wider­ru­fen wor­den war (im Anschluss an Senats­be­schlüs­se BGHZ 206, 321 = Fam­RZ 2015, 1702 und vom 27. Juni 2018 — XII ZB 601/17 — Fam­RZ 2018, 1602).
b) Auch nach einem wirk­sa­men Wider­ruf der Vor­sor­ge­voll­macht durch den Betreu­er kann der Bevoll­mäch­tig­te noch im Namen des Betrof­fe­nen, nicht aber im eige­nen Namen Rechts­mit­tel gegen die Betreu­er­be­stel­lung ein­le­gen (im Anschluss an Senats­be­schluss vom 12. Dezem­ber 2018 — XII ZB 387/18 — juris).

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=92844&pos=14&anz=555