BGH, Beschluss vom 13.03.2019, AZ XII ZB 523/18
Aus­ga­be 04/2019, her­aus­ge­ge­ben von BGH

a) Für die auch kon­klu­dent mög­li­che Hin­zu­zie­hung zu einem Betreu­ungs­ver­fah­ren ist erfor­der­lich, das s das Gericht dem Betei­lig­ten eine Ein­fluss­nah­me auf das lau­fen­de Ver­fah­ren ermög­li­chen will und dies zum Aus­druck bringt (im Anschluss an Senats­be­schlüs­se vom 16. Janu­ar 2019 – XII ZB 489/18 — juris und vom 18. Okto­ber 2017 – XII ZB 213/16 — Fam­RZ 2018, 197).
b) In der antrags­ge­mäß bewil­lig­ten Akten­ein­sicht liegt kei­ne Hin­zu­zie­hung des Antrag­stel­lers, wenn die Akten­ein­sicht erkenn­bar allein dazu dient, des­sen berech­tig­tes Infor­ma­ti­ons­in­ter­es­se zu befrie­di­gen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&Seite=2&nr=94581&pos=64&anz=531