BGH, Beschluss vom 27.05.2020, AZ XII ZB 102/20

Aus­ga­be: 06–2020Fami­li­en­recht

a) Die Gewäh­rung von Voll­stre­ckungs­schutz durch den Bun­des­ge­richts­hof als Rechts­be­schwer­de­ge­richt kann in einem auf die Voll­streck­bar­er­klä­rung eines aus­län­di­schen Unter­halts­ti­tels nach völ­ker­recht­li­chen Ver­trä­gen gerich­te­ten Ver­fah­ren nur nach Maß­ga­be von §52 Abs.2 und 3 iVm§57 AUG erfol­gen.
b) Sie schei­det aus, wenn es der Schuld­ner ver­ab­säumt hat, bereits im Beschwer­de­ver­fah­ren einen Antrag gemäß §52 Abs.2 AUG unter Glaub­haft­ma­chung, dass die wei­ter gehen­de Voll­stre­ckung ihm einen nicht zu erset­zen­den Nach­teil brin­gen wür­de, zu stel­len (Fort­füh­rung der Senats­be­schlüs­se vom 26.Juni 2013 ‑XIIZB19/13 ‑FamRZ 2013, 1299 und vom 17.Juni 2009 ‑XIIZB82/09 ‑FamRZ 2009, 1402).

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/recht…