BGH, Beschluss vom 27.02.2019, AZ XII ZB 183/16
Aus­ga­be 04/2019, her­aus­ge­ge­ben von BGH

a) Hat das Beschwer­de­ge­richt die Rechts­be­schwer­de wegen einer Rechts­fra­ge zuge­las­sen, die allein für einen ein­deu­tig abgrenz­ba­ren Teil des Ver­fah­rens­stoffs von Bedeu­tung ist, kann die gebo­te­ne Aus­le­gung der Ent­schei­dungs­grün­de erge­ben, dass die Zulas­sung der Rechts­be­schwer­de auf die­sen Teil des Ver­fah­rens­stoffs beschränkt ist (im Anschluss an BGH Beschlüs­se vom 12. Sep­tem­ber 2018 ‑VII ZB 56/15 — NZ Bau 2018, 738 und vom 21. August 2018 –VIII ZR 186/17 — NZM 2018, 983).
b) Durch § 21 Abs. 3 VersAus­glG soll dem Aus­gleichs­be­rech­tig­ten die Rea­li­sie­rung der schuld­recht­li­chen Aus­gleichs­ren­te im Wege der Abtre­tung erleich­tert und ihre unbe­schränk­te, auch über Pfän­dungs­gren­zen hin­aus­ge­hen­de Durch­set­zung ermög­licht wer­den (Fort­füh­rung von Senats­be­schlüs­sen vom 2. Juli 2008 –XII ZB 148/06 – Fam­RZ 2008, 1841 und vom 11. Sep­tem­ber 2007 –XII ZB 177/04 – Fam­RZ 2007, 2055).

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&Seite=1&nr=93807&pos=56&anz=581