BGH, Beschluss vom 28.11.2018, AZ XII ZB 517/18
Aus­ga­be 01/2019, her­aus­ge­ge­ben von BGH

a) Lebt der Betrof­fe­ne auf­grund Miet­ver­trags in einer Wohn­ge­mein­schaft und bezieht von einem geson­der­ten Anbie­ter ambu­lan­te Pfle­ge­leis­tun­gen, so hält er sich damit grund­sätz­lich noch nicht in einem Heim gemäß § 5 Abs.3 VBVG auf (Fort­füh­rung Senats­be­schluss vom 23. Janu­ar 2008 — XII ZB 176/07 — Fam­RZ 2008, 778).
b) Sind der Ver­mie­ter und der vom Gre­mi­um der Bewoh­ner beauf­trag­te Pfle­ge­dienst per­so­nell mit­ein­an­der ver­bun­den, kön­nen aber die Bewoh­ner, wenn auch nur in ihrer Gesamt­heit, einen ande­ren Anbie­ter wäh­len, so führt dies eben­falls noch nicht zur Ein­stu­fung als Heim im Sin­ne von § 5 Abs. 3 VBVG.

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