BGH, Beschluss vom 30.01.2019, AZ XII ZB 554/18
Aus­ga­be 02/2019, her­aus­ge­ge­ben von BGH

a) In Unter­brin­gungs­sa­chen ist eine Rechts­be­schwer­de nur dann ohne Zulas­sung statt­haft, wenn sie sich gegen einen Beschluss des Beschwer­de­ge­richts rich­tet, der die Unter­brin­gung oder die frei­heits­ent­zie­hen­de Maß­nah­me anord­net (§ 70 Abs. 3 Satz 2 FamFG).
b) Eine Rechts­mit­tel­be­leh­rung, die fälsch­li­cher­wei­se dar­auf hin­weist, dass gegen den Beschluss das Rechts­mit­tel der Rechts­be­schwer­de statt­fin­de, stellt kei­ne Ent­schei­dung über die Zulas­sung der Rechts­be­schwer­de dar (im Anschluss an Senats­be­schluss vom 5. Juli 2017 – XII ZB 509/15 – Fam­RZ 2017, 1608).

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=92802&pos=16&anz=555