BGH, Beschluss vom 25.09.2019, AZ IV ZR 99/18
Aus­ga­be 10–2019, her­aus­ge­ge­ben von BGH

Bei einer Lebens­ver­si­che­rung auf den Tod eines ande­ren erfor­dert die Ände­rung der Bezugs­be­rech­ti­gung im Todes­fall in ent­spre­chen­der Anwen­dung von §159 Abs.2 Satz1 VVG die schrift­li­che Ein­wil­li­gung der ver­si­cher­ten Per­son. Ent­spre­chend §159 Abs.2 Satz2 VVG kann jeden­falls der für den Auf­ga­ben­kreis Gesund­heits­für­sor­ge bestell­te Betreu­er der ver­si­cher­ten Per­son die­se bei Ertei­lung der Ein­wil­li­gung nicht ver­tre­ten, wenn die Bezugs­be­rech­ti­gung zu sei­nen Guns­ten geän­dert wer­den soll.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&Seite=1&nr=100463&pos=35&anz=460