OLG Düs­sel­dorf, Beschluss vom 12.03.2021, AZ 3 Wx 151/20

Aus­ga­be: 06–2021Erbrecht

Die Wirk­sam­keit einer letzt­wil­li­gen Ver­fü­gung wird nicht dadurch berührt, dass die Tes­ta­ments­ur­kun­de ohne Wil­len und Zutun des Erb­las­sers ver­nich­tet wor­den, ver­lo­ren gegan­gen oder sonst nicht auf­find­bar ist. Wenn in einem sol­chen Fall das Ori­gi­nal­tes­ta­ment nicht mehr vor­ge­legt wer­den kann und sich auch nicht bereits beim Nach­lass­ge­richt befin­det, kann die Errich­tung und der Inhalt eines Tes­ta­ments auch mit Hil­fe ande­rer Beweis­mit­tel dar­ge­tan wer­den, wobei aller­dings an den Nach­weis stren­ge Anfor­de­run­gen zu stel­len sind
Leit­satz der Redaktion

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