OLG Düs­sel­dorf, Beschluss vom 19.12.2018, AZ 3 Wx 140/18
Aus­ga­be 05/2019, her­aus­ge­ge­ben von OLG Düs­sel­dorf

Beruht die Ent­schei­dung, die Erb­schaft aus­zu­schla­gen, auf bewusst unge­si­cher­ter, also spe­ku­la­ti­ver Grund­la­ge (hier: Annah­me der Über­schul­dung des Erb­las­sers auf­grund eines vor Jah­ren vor­han­den gewe­se­nen Gut­ha­bens in Ver­bin­dung mit der Ren­ten­si­tua­ti­on und der äuße­ren Lebens­füh­rung bei ver­mu­tet hohen Woh­nungs­auf­lö­sungs­kos­ten), so berech­tigt eine spä­ter sich her­aus­stel­len­de Wert­hal­tig­keit des Erbes man­gels eines recht­lich rele­van­ten Irr­tums (blo­ßer Moti­virr­tum) den Aus­schla­gen­den nicht zur Anfech­tung sei­ner Erklä­rung.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: https://www.dnoti.de/entscheidungen/details/?tx_dnotionlineplusapi_decisions%5bnodeid%5d=82ff8051-de0d-4898–9d92-8cffd8c92966&cHash=e1974e7237c22ff4d4d5a8d4fab04b24