OLG Düs­sel­dorf, Beschluss vom 20.11.2018, AZ 8 UF 187/17
Aus­ga­be 01/2019, her­aus­ge­ge­ben von OLG Düs­sel­dorf

Ein Ver­wand­ter (hier: Schwes­tern der Kin­des­mut­ter), der die Vor­mund­schaft und zugleich die Betreu­ung eines Kin­des über­neh­men will, ist bei der Aus­wahl gemäß § 1779 Abs. 2 BGB nicht vor­ran­gig zu berück­sich­ti­gen, wenn im Ein­zel­fall kon­kre­te Erkennt­nis­se dar­über bestehen, dass dem Wohl des Kin­des mit der Aus­wahl eines ande­ren Vor­mun­des (hier: Jugendamt/Fachpflegefamilie) bes­ser gedient wäre (in Anschluss an BVerfG, Beschluss vom 24.6.2014, Az. 1 BvR 2926/13).

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: https://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/duesseldorf/j2018/8_UF_187_17_Beschluss_20181120.html