OLG Frank­furt, Beschluss vom 26.04.2019, AZ 8 UF 192/17
Aus­ga­be 07–2019, her­aus­ge­ge­ben von OLG Frank­furt

Die Qua­li­fi­ka­ti­on von Braut- bzw. Mor­gen­ga­be­ver­spre­chen erfolgt nach den all­ge­mei­nen Wir­kun­gen der Ehe als Auf­fang­vor­schrift, weil sich regel­mä­ßig kein ande­rer Schwer­punkt eines sol­chen Ver­spre­chens fin­den lässt.
Das Braut- bzw. Mor­gen­ga­be­ver­spre­chen stellt bei anzu­wen­den­dem deut­schen Sach­recht und nicht prä­gend aus­län­di­schem Hin­ter­grund eine gericht­lich nicht ein­klag­ba­re Natu­ral­ob­li­ga­ti­on dar.
Ein Braut- bzw. Mor­gen­ga­be­ver­spre­chen bedarf bei anzu­wen­den­dem deut­schen Sach­recht der nota­ri­el­len Form.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://www.hefam.de/urteile/8UF19217.html