OLG Hamm, Beschluss vom 27.05.2019, AZ 13 UF 164/18
Aus­ga­be 07–2019, her­aus­ge­ge­ben von OLG Hamm

Schei­tert bei der exter­nen Tei­lung eines fonds­ge­bun­de­nen Anrechts eine Ten­orie­rung in Fonds­an­tei­len an den Beson­der­hei­ten des Anrechts, ver­letzt der Tenor ent­we­der den Halb­tei­lungs­grund­satz oder er ist nicht voll­streck­bar; dann gebührt der Wah­rung des Halb­tei­lungs­grund­sat­zes der Vor­rang (in Anschluss an OLG Hamm, Beschl. v. 14.9.2018 – 10 UF 77/17, NZFam 2018, 1152; gegen BGH, Beschl. v. 11.72.108 – XII ZB 336/16, Fam­RZ 2018, 1745 = FamRB 2018, 434). Leit­satz 2: Die Teil­ha­be an der Wert­ent­wick­lung zwi­schen Ehe­zei­ten­de und Rechts­kraft der Ent­schei­dung kann durch einen Rück­griff auf die Tei­lungs­ord­nung zu gewähr­leis­ten sein; dann ist die­se aus­nahms­wei­se auch bei exter­ner Tei­lung in den Tenor auf­zu­neh­men.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: https://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/hamm/j2019/13_UF_164_18_Beschluss_20190527.html