OLG Hamm, Beschluss vom 29.03.2019, AZ 12 WF 49/19
Aus­ga­be 06–2019, her­aus­ge­ge­ben von OLG Hamm

Kos­ten des Vater­schafts­fest­stel­lungs­ver­fah­rens; Auf­ga­be der bis­he­ri­gen Recht­spre­chung
Bestehen Unklar­hei­ten dar­über, wer der leib­li­che Vater eines Kin­des ist, begrün­det dies eine gemein­sa­me Ver­ant­wor­tung der Mut­ter sowie des in Fra­ge kom­men­den Vaters, die Vater­schaft klä­ren zu las­sen. Kom­men weder die Mut­ter noch der poten­ti­el­le Vater die­ser Ver­ant­wor­tung nach, ist das Kind gezwun­gen, ein Ver­fah­ren zur Klä­rung sei­ner Abstam­mung ein­zu­lei­ten. In so einer Kon­stel­la­ti­on ent­spricht es nicht der Bil­lig­keit, das Kind mit den dar­aus ent­ste­hen­den Kos­ten zu belas­ten.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: https://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/hamm/j2019/12_WF_49_19_Beschluss_20190329.html