OLG Karls­ru­he, Beschluss vom 05.03.2020, AZ 20 UF 178/19

Aus­ga­be: 04–2020Fami­li­en­recht

Kon­ven­tio­nel­le Ren­ten­ver­si­che­rung für den Aus­gleichs­be­rech­tig­ten aus einer fonds­ge­bun­de­nen Ren­ten­ver­si­che­rung des Aus­gleichs­pflich­ti­gen im Wege der inter­nen Tei­lung

Eine fonds­ge­bun­de­ne Ren­ten­ver­si­che­rung, deren Wert von der Markt­ent­wick­lung des oder der jewei­li­gen Fonds abhängt, und eine kon­ven­tio­nel­le Ren­ten­ver­si­che­rung haben kei­ne „ver­gleich­ba­re Wert­ent­wick­lung“ i. S. d. § 11 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 VersAus­glG. Daher kann mit dem Aus­gleichs­wert einer sol­chen fonds­ge­bun­de­nen Ren­ten­ver­si­che­rung des Aus­gleichs­pflich­ti­gen im Wege der inter­nen Tei­lung eine kon­ven­tio­nel­le Ren­ten­ver­si­che­rung für den Aus­gleichs­be­rech­tig­ten nicht ein­ge­rich­tet wer­den.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprec…