OLG Karls­ru­he, Beschluss vom 30.09.2019, AZ 11 W 114/17 (Wx)
Aus­ga­be 10–2019, her­aus­ge­ge­ben von OLG Karls­ru­he

Bei der Aus­le­gung eines durch einen jüdi­schen Erb­las­ser in der Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus errich­te­ten Tes­ta­ments kann die nicht vor­her­ge­se­he­ne Ände­rung der Rechts­la­ge durch den Weg­fall dis­kri­mi­nie­ren­der gesetz­li­cher Rege­lun­gen nach Ende des Zwei­ten Welt­kriegs eine für eine ergän­zen­de Tes­ta­ments­aus­le­gung hin­rei­chen­de Lücke dar­stel­len.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&nr=29279