OLG Köln, Beschluss vom 07.12.2018, AZ 10 UF 158/18
Aus­ga­be 01/2019, her­aus­ge­ge­ben von OLG Köln

1. Da die Wert­ent­wick­lung knapp­schaft­li­cher Ent­gelt­punk­te, die nach § 82 SGB VI einen höhe­ren Ren­ten­art­fak­tor auf­wei­sen als Ent­gelt­punk­te in der all­ge­mei­nen Ren­ten­ver­si­che­rung nach § 67 SGB VI, gegen­über letz­te­ren Anrech­ten höher ist, bedarf es bei ihrer Tei­lung einer ent­spre­chen­den Klar­stel­lung im Tenor.
2. Ver­fügt der aus­gleichs­be­rech­tig­te Ehe­part­ner über ein Ver­si­che­rungs­kon­to in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung, sind knapp­schaft­li­che Anrech­te auf die­ses zu über­tra­gen; bei­de Ren­ten­ver­si­che­rer wer­den in § 126 SGB VI als Trä­ger der Ren­ten­ver­si­che­rung bezeich­net und somit vom Gesetz als ein­heit­li­cher Ver­sor­gungs­trä­ger ange­se­hen (Anschluss OLG Koblenz Fam­RZ 2014, 343).

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: https://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/koeln/j2018/10_UF_158_18_Beschluss_20181207.html