• AG Wippenfürth, Beschluss vom 13.09.2016, Az. 8 VI 62/16
    (Ausgabe 05/2017), AZ 8 VI 62/16, AG Wippenfürth
     
    Unwirksame Erbeneinsetzung bei unzulässiger Drittbestimmung
    1. Eine Erbeinsetzung ist unwirksam, wenn sie nicht mindestens so bestimmt ist, dass die Person des Bedachten anhand des Inhalts der Verfügung, gegebenenfalls unter Berücksichtigung von außerhalb der Urkunde liegenden Umständen zuverlässig festgestellt werden kann.
    2. Der Bedachte muss hierfür nicht namentlich benannt sein. Es muss jedoch jede Willkür ausgeschlossen sein; soweit der Wille des Testierenden durch Auslegung festgestellt werden kann, liegt kein Fall der unzulässigen Drittbestimmung vor.
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