• BGH, Beschluss vom 13.09.2017, Az. XII ZB 157/17
    (Ausgabe 10/2017), AZ XII ZB 157/17, BGH
     
    Auch bei einem umfangreichen Vermögen des Betreuten kann ein Einwilligungsvor-behalt nur dann angeordnet werden, wenn konkrete Anhaltspunkte für eine Vermögensgefährdung erheblicher Art vorliegen. Der Grundsatz der Erforderlichkeit bedeutet dabei auch, dass der Einwilligungsvorbehalt je nach den Umständen auf ein einzelnes Objekt oder eine bestimmte Art von Geschäften beschränkt werden kann (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 28. Juli 2015 XII ZB 92/15 FamRZ 2015, 1793).
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